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GDF-Suez mischt bei Nord Stream mit

St. Petersburg. Der französische Energieriese GDF-Suez hat seinen Einstieg bei der Ostsee-Gaspipeline Nord Stream perfekt gemacht. »Es ist abgeschlossen«, sagte Konzernchef Gérard Mestrallet am Samstag laut russischen Agenturberichten am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg. GDF-Suez ist nun mit einem Anteil von neun Prozent an der Pipeline beteiligt, die von Rußland durch die Ostsee nach Westeuropa führen soll. Rußland ist für GDF-Suez der drittgrößte Gaslieferant nach Norwegen und den Niederlanden. Die Anteilseigner E.on Ruhrgas und die BASF-Tochter Wintershall gaben jeweils 4,5 Prozent an GDF-Suez ab und reduzieren ihre Anteile damit von bislang 20 auf jeweils 15,5 Prozent. Die niederländische Gasunie bleibt mit neun Prozent beteiligt, Gasprom bleibt mit 51 Prozent federführend.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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