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In die Parade gefahren

Bei der 13. Homosexuellen-parade im brasilianischen São Paulo wurden am Sonntag drei Millionen Teilnehmer gezählt. Das waren mehr als bei den bekannteren Paraden in San Francisco oder Sydney. Verkleidet und halbnackt zogen Lesben, Schwule und Transvestiten zu wummernden Technobeats durch die Straßen und demonstrierten gegen Homophobie. An die 200 Homosexuelle sollen 2009 in Brasilien Opfer gezielter Gewalttäter geworden sein. Die Parade in Sao Paulo wurde vom Staat und von der Ölgesellschaft Petrobras finanziert. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2010, Seite 12, Feuilleton

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