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Lohnverzicht nur bei Staatshilfe

Düsseldorf. Die Opel-Belegschaft will nach Angaben des hessischen IG-Metall-Bezirkschefs Armin Schild nur auf Lohn verzichten, wenn das Unternehmen auch Staatshilfe bekommt. Sollte die Unterstützung für Opel durch den Bürgschaftsausschuss der Bundesregierung abgelehnt werden, entfalle die Begründung für den Abschluß, sagte Schild, der auch im Opel-Aufsichtsrat sitzt, dem Handelsblatt vom Donnerstag. Das Abkommen über einen Lohnverzicht habe ausschließlich den Zweck, die Entscheidung über Staatshilfe zu ermöglichen. Opel möchte für seine geplante Sanierung staatliche Hilfen in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro. Der Mutterkonzern General Motors will 1,9 Milliarden Euro aufwenden, der Beitrag der Beschäftigten soll mehr als eine Milliarde Euro betragen. Über Hilfen für Opel soll am Dienstag unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums im Lenkungsrat des Deutschlandfonds entschieden werden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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