-
21.05.2010
- → Feminismus
London lehnt Asylantrag ab
Wien. Die iranische Regisseurin, Schauspielerin und
Homosexuellenrechtlerin Kiana Firouz ist in Großbritannien
von Abschiebung bedroht. Wie das Wiener Onlineportal Die Standard
am Mittwoch berichtete, bemüht sich die 27jährige um
Asyl, nachdem die iranische Regierung versucht hatte, sie vor
Gericht zu stellen. Firouz spielt in dem Film »Cul de
Sac« mit. Nachdem Ende 2009 ein Werbetrailer für die
Semidokumentation auf dem Videoportal YouTube präsentiert
wurde, wurde die Künstlerin im Iran verfolgt und bedroht. Der
Film basiert auf Firouz’ Lebensgeschichte als Lesbe im Iran,
wo bei Feststellung von »reueloser« Homosexualität
das Todesurteil durch Erhängen gesprochen werden kann. Dennoch
ist ihr erster Asylantrag jetzt abgelehnt worden. (jW)
www.petitiononline.com/kianaf/petition.html
www.petitiononline.com/kianaf/petition.html
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus