Zum Inhalt der Seite

Dioxinskandal wird untersucht

Frankfurt/Main. Zur Aufklärung der Dioxinbelastung von Hühnerfutter wollen die betroffenen Bundesländer Auskunft von der niederländischen Regierung. Diese müsse die Frage beantworten, wie der Mais von der Ukraine nach Holland gekommen und warum er mit Dioxin belastet sei, sagte der Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, Gert Hahne, am Wochenende auf Anfrage der Nachrichtenagentur DAPD. Biogeflügelhöfe in mindestens neun Bundesländern seien mit dem dioxinverseuchten Futter beliefert worden. Wegen des Dioxinverdachts waren am Freitag mehrere Betriebe in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gesperrt worden. Bereits ausgelieferte Eier wurden aus dem Handel genommen.

(apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!