-
10.05.2010
- → Kapital & Arbeit
Investmentbanker klagen auf Boni
Hamburg. In London und New York klagen einem Medienbericht zufolge
mehr als hundert ehemalige Investmentbroker der Dresdner Bank ihre
entgangenen Boni ein. Der Spiegel berichtete, die entsprechenden
Verfahren gegen die Commerzbank, die 2009 die Dresdner Bank
übernommen hatte, hätten in der vergangenen Woche
begonnen. Bei zwei Sammelklagen in London gehe es um 50 Millionen
Euro. Insgesamt 104 Manager beriefen sich dabei auf Zusagen der
Dresdner Bank und ihres Großaktionärs Allianz, ihnen
ihren Anteil an einem Bonuspool von 400 Millionen Euro auszuzahlen.
In New York klagten laut ihrem Anwalt 13 Investmentbanker sogar das
Dreifache ihrer Boni ein. Commerzbank-Chef Martin Blessing hatte
nach der Übernahme der Dresdner Bank mit Hinweis auf deren
schlechte Geschäftszahlen maximal zehn Prozent der Boni
gezahlt. (apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
