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Investmentbanker klagen auf Boni

Hamburg. In London und New York klagen einem Medienbericht zufolge mehr als hundert ehemalige Investmentbroker der Dresdner Bank ihre entgangenen Boni ein. Der Spiegel berichtete, die entsprechenden Verfahren gegen die Commerzbank, die 2009 die Dresdner Bank übernommen hatte, hätten in der vergangenen Woche begonnen. Bei zwei Sammelklagen in London gehe es um 50 Millionen Euro. Insgesamt 104 Manager beriefen sich dabei auf Zusagen der Dresdner Bank und ihres Großaktionärs Allianz, ihnen ihren Anteil an einem Bonuspool von 400 Millionen Euro auszuzahlen. In New York klagten laut ihrem Anwalt 13 Investmentbanker sogar das Dreifache ihrer Boni ein. Commerzbank-Chef Martin Blessing hatte nach der Übernahme der Dresdner Bank mit Hinweis auf deren schlechte Geschäftszahlen maximal zehn Prozent der Boni gezahlt. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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