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Anti-LPG-Mahnmal wird eingeweiht
Kyritz/Quedlinburg. Im nordbrandenburgischen Kyritz soll am Sonntag
ein Denkmal für die von der »Zwangskollektivierung der
Landwirtschaft in der DDR« vor 50 Jahren betroffenen Bauern
eingeweiht werden. Im Beisein von Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) und
»Opfern« wollen Vertreter des Deutschen Bauernbundes
(DBB) den zwei Meter hohen Stein und eine Bronzetafel als Mahnmal
für angeblich 400000 zwangsweise eingegliederte Bauern
enthüllen. Damit werde erstmals in Deutschland in dieser Form
an das »unendliche Leid der Bauern« erinnert, sagte
DBB-Präsident Kurt-Henning Klamroth am Freitag in
Quedlinburg.
Als Standort war zunächst die Stadt Jessen in Sachsen-Anhalt vorgesehen. Nach DBB-Angaben hatte sich deren Stadtparlament wie später auch das von Bismark in der Altmark dagegen ausgesprochen. In Kyritz habe das »Unheil mit dem Ausrufen der Bodenreform auch seinen Beginn« genommen, sagte Klamroth. (ddp/jW)
Als Standort war zunächst die Stadt Jessen in Sachsen-Anhalt vorgesehen. Nach DBB-Angaben hatte sich deren Stadtparlament wie später auch das von Bismark in der Altmark dagegen ausgesprochen. In Kyritz habe das »Unheil mit dem Ausrufen der Bodenreform auch seinen Beginn« genommen, sagte Klamroth. (ddp/jW)
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