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Anti-LPG-Mahnmal wird eingeweiht

Kyritz/Quedlinburg. Im nordbrandenburgischen Kyritz soll am Sonntag ein Denkmal für die von der »Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der DDR« vor 50 Jahren betroffenen Bauern eingeweiht werden. Im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) und »Opfern« wollen Vertreter des Deutschen Bauernbundes (DBB) den zwei Meter hohen Stein und eine Bronzetafel als Mahnmal für angeblich 400000 zwangsweise eingegliederte Bauern enthüllen. Damit werde erstmals in Deutschland in dieser Form an das »unendliche Leid der Bauern« erinnert, sagte DBB-Präsident Kurt-Henning Klamroth am Freitag in Quedlinburg.

Als Standort war zunächst die Stadt Jessen in Sachsen-Anhalt vorgesehen. Nach DBB-Angaben hatte sich deren Stadtparlament wie später auch das von Bismark in der Altmark dagegen ausgesprochen. In Kyritz habe das »Unheil mit dem Ausrufen der Bodenreform auch seinen Beginn« genommen, sagte Klamroth. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2010, Seite 4, Inland

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