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Neben Musik und Filmen werden einer Umfrage zufolge zunehmend auch Hörbücher und E-Books im Internet illegal getauscht. Jeder fünfte Jugendliche habe ausgesagt, seine persönliche Bibliothek durch Filesharing zu erweitern, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankurt am Main mit. Der Börsenverein hatte auf der Leipziger Buchmesse 313 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren befragt und ist über die wenig amüsiert: »Viele junge Leute glauben, sich Bücher illegal im Netz zu besorgen, sei etwas anderes, als einen Roman in der Buchhandlung zu stehlen. Da fehlt ihnen jedes Unrechtsbewußtsein«, sagte der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, Alexander Skipis. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2010, Seite 13, Feuilleton

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