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Polen verliert bekannte Feministin

Warschau. Zu den Opfern der Flugzeugabsturzes von Smolensk, bei dem am vergangenen Samstag 95 Menschen, unter ihnen zahlreiche polnische Politiker und Generäle, starben, gehörte auch die bekannte polnische Feministin Izabela Jaruga-Nowacka. Die 59jährige war von November 2004 bis Oktober 2005 stellvertretende Premierministerin und Ministerin für Gesellschaftspolitik. Sie kämpfte gegen Diskriminierung jeder Art und unter anderem für die Rechte Homosexueller und sogenannter Transgender. Die bekennende Feministin war auch eine prominente Vertreterin des Rechtes der Frauen auf Schwangerschaftsabbruch. Polen hat seit 1993 eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze in Europa. Seit 1993 war Jaruga-Nowacka, die zuvor als Wissenschaftlerin gearbeitet hatte, Sejm-Abgeordnete, zuletzt für die Linksfraktion. 2005 gehörte sie zu den 1000 Frauen, die für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurden. (jW)

de.wikipedia.org/wiki/Izabela_Jaruga-Nowacka

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2010, Seite 15, Feminismus

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