Zum Inhalt der Seite

Rekord

Eine Bronzeskulptur von Alberto Giacometti, »L’homme qui marche I«, ist am Mittwoch bei Sotheby’s in London für 65 Millionen Pfund (74 Millionen Euro) versteigert worden. Es handelst sich um das höchste Gebot, das auf Kunstauktionen je gemacht wurde. Für etwas weniger war 2004 Picassos Gemälde »Junge mit Pfeife« in New York unter den Hammer gekommen. Versteigert wurde die Giacometti-Plastik im Auftrag der Commerzbank, die mit der Übernahme der Dresdner Bank im vergangenen Jahr auch deren Kunstsammlung bekommen hatte. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!