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Bayerns Linkspartei zofft sich weiter

München. Nach seiner Warnung vor der Wahl von Klaus Ernst zum neuen Linkspartei-Bundesvorsitzenden ist der bayerische Landeschef der Linken, Franc Zega, unter schweren Beschuß geraten. Die Vorsitzenden von 14 bayerischen Linke-Kreisverbänden forderten Zega am Dienstag schriftlich wegen parteischädigenden Verhaltens zum Rücktritt auf. Ihm wurden u.a. »Mobbing« und »haltlose persönliche Angriffe« vorgeworfen.

Zega hatte Ernst, der im Mai zur Wahl als Nachfolger des scheidenden Linkspartei-Chefs Oskar Lafontaine antreten wird, als »macht- und karrieresüchtig« kritisiert.

Ernst selbst zeigte sich enttäuscht über die Querschüsse aus Bayern. Auch auf die Kritik von ostdeutschen Linken an seiner Nominierung reagierte er verärgert. Er habe den Eindruck, sagte er in einem Rundfunkinterview, daß es in der Linkspartei in Ostdeutschland bis heute Gegner der Fusion von PDS und WASG gebe.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.02.2010, Seite 5, Inland

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