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03.02.2010
- → Inland
Bayerns Linkspartei zofft sich weiter
München. Nach seiner Warnung vor der Wahl von Klaus Ernst zum
neuen Linkspartei-Bundesvorsitzenden ist der bayerische Landeschef
der Linken, Franc Zega, unter schweren Beschuß geraten. Die
Vorsitzenden von 14 bayerischen Linke-Kreisverbänden forderten
Zega am Dienstag schriftlich wegen parteischädigenden
Verhaltens zum Rücktritt auf. Ihm wurden u.a.
»Mobbing« und »haltlose persönliche
Angriffe« vorgeworfen.
Zega hatte Ernst, der im Mai zur Wahl als Nachfolger des scheidenden Linkspartei-Chefs Oskar Lafontaine antreten wird, als »macht- und karrieresüchtig« kritisiert.
Ernst selbst zeigte sich enttäuscht über die Querschüsse aus Bayern. Auch auf die Kritik von ostdeutschen Linken an seiner Nominierung reagierte er verärgert. Er habe den Eindruck, sagte er in einem Rundfunkinterview, daß es in der Linkspartei in Ostdeutschland bis heute Gegner der Fusion von PDS und WASG gebe.
(ddp/jW)
Zega hatte Ernst, der im Mai zur Wahl als Nachfolger des scheidenden Linkspartei-Chefs Oskar Lafontaine antreten wird, als »macht- und karrieresüchtig« kritisiert.
Ernst selbst zeigte sich enttäuscht über die Querschüsse aus Bayern. Auch auf die Kritik von ostdeutschen Linken an seiner Nominierung reagierte er verärgert. Er habe den Eindruck, sagte er in einem Rundfunkinterview, daß es in der Linkspartei in Ostdeutschland bis heute Gegner der Fusion von PDS und WASG gebe.
(ddp/jW)
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