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Schreiber machte CSU illegale Spende

Augsburg. Der Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber hat der CSU nach eigenen Angaben illegale Parteispenden gemacht. Er habe 1991 insgesamt 1,4 Millionen Mark (rund 716000 Euro) an »unzulässigen Spenden« an die Christsozialen übergeben, ließ Schreiber am Mittwoch vor dem Augsburger Landgericht von seinen Verteidigern erklären. Das Geld floß demnach über den inzwischen verstorbenen damaligen CSU-Justitiar Franz Josef Dannecker, der auch der Spendensammler der CSU war, auf ein »inoffizielles Konto« der Christsozialen. Dannecker habe die Beträge gestückelt und als Spender Verstorbene eingetragen, deren Namen er aus Todesanzeigen gewählt habe. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.01.2010, Seite 2, Inland

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