Zum Inhalt der Seite

IWF-Chef warnt vor neuer Rezession

Tokio. Der Geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat vor einer neuen Rezession gewarnt. Zwar komme die wirtschaftliche Erholung schneller als erwartet voran, die Regierungen sollten aber ihre Krisenmaßnahmen nicht zu schnell zurückfahren, sagte Strauss-Kahn am Montag in Tokio. Dies könne einen neuen Abschwung auslösen.

In den Ländern Asiens sei die Erholung »stärker und schneller«, als der IWF im vergangenen Jahr prognostiziert hatte, so der IWF-Direktor. Dies treffe auch für hochentwickelte Wirtschaftsräume zu. Wenn man jedoch zu früh aus den Konjunkturmaßnahmen aussteige, riskiere man »den Rückfall in die Rezession«.

(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!