-
15.01.2010
- → Inland
Morddrohung gegen Wiesenhof-Chef
München. Nach der Aufdeckung von
Tierschutzverstößen in einer Farm des
Geflügelbetriebs Wiesenhof im niedersächsischen
Twistringen hat der Chef der Unternehmensgruppe Morddrohungen
erhalten. Es seien anonyme Briefe mit Patronenhülsen bei Peter
Wesjohann eingegangen, auf denen die Drohung »Du bist der
nächste« stehe, sagte am Donnerstag ein Sprecher der
PHW-Gruppe in München, zu der auch Wiesenhof gehört. Am
Montag war bekanntgeworden, daß es in der Farm in Twistringen
zu Tierquälereien gekommen war. Der Marktführer
räumte die Tierquälereien zwar ein, wies eine Mitschuld
aber von sich. Die Vorwürfe basieren auf Videoaufnahmen der
Tierschutzorganisation Peta.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
