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Todesurteile wegen »Geheimnisverrat«

Yangon. In Myanmar sind zwei frühere Angehörige von Regierung und Militär wegen der Weitergabe geheimer Informationen zum Tode verurteilt worden. Ein Sondertribunal im Insein-Gefängnis im Norden der Metropole Yangon (Rangun) habe am Donnerstag einen weiteren Regierungsangehörigen zu 15 Jahren Haft verurteilt, sagte ein Behördenvertreter, der anonym bleiben wollte, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Internetseite Irrawaddy berichtete, die Männer seien wegen der Verbreitung von Militärgeheimnissen und der Weitergabe von Fotos eines Besuchs von General Shwe Mann in Nordkorea verurteilt worden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2010, Seite 6, Ausland

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