Zum Inhalt der Seite

Spanien übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Madrid. Spanien hat zum Jahreswechsel von Schweden für sechs Monate die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Dabei gilt erstmals die im Vertrag von Lissabon festgeschriebene neue Führungsstruktur, wonach der Belgier Herman Van Rompuy als ständiger Ratspräsident künftig die Brüsseler EU-Gipfel leiten wird. Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero setzte aber durch, daß Spanien ein letztes Mal die Gipfel mit Drittländern im eigenen Land veranstalten kann. Zapatero kündigte auf der Internetseite seiner Regierung zwei Prioritäten für die spanische Ratspräsidentschaft an: Spanien werde sich für eine »schnelle und dynamische« Umsetzung des im Dezember in Kraft getretenen Lissabon-Vertrages einsetzen. Zugleich gelte es, die Wirtschaftskrise zu überwinden.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2010, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!