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Kooperation gegen »Linksextremisten«

Berlin. Berlin und Hamburg wollen gemeinsam gegen »Linksextremisten« vorgehen. Das vereinbarten Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) und sein Berliner Kollege Ehrhart Körting (SPD), wie die Berliner Morgenpost am Sonntag berichtete. In einem ersten Schritt sollen die Landeskriminalämter eng zusammenarbeiten. Das Thema politisch motivierte Inbrandsetzung von Autos soll zudem auf die Tagesordnung der Innenministerkonferenz.

Geplant sei zunächst, ein gemeinsames Lagebild erstellen zu lassen, sagten die Senatoren dem Blatt. Ziel sei, die Gewalt gegen Polizisten einzudämmen und etwas gegen die Brandanschläge zu unternehmen. In beiden Städten zusammen sollen in diesem Jahr 500 Autos in Flammen aufgegangen sein. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2009, Seite 5, Inland

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