-
11.12.2009
- → Ausland
Geiselnahme auf den Philippinen
Zamboanga. Bewaffnete haben im Süden der Philippinen etwa 75
Zivilisten in ihre Gewalt gebracht. Wie das Militär mitteilte,
ereignete sich die Geiselnahme am Donnerstag bei einem
Überfall auf ein Dorf in der Provinz Agusan del Sur. Bei den
Geiselnehmern handelt es sich laut Polizei um ehemalige von der
Regierung bewaffnete Milizionäre. Sicherheitskräfte
hätten sich mit ihnen am Vortag in einem anderen Dorf eine
Schießerei geliefert, sagte Vizegouverneur Cane.
Nach ersten Verhandlungen mit den örtlichen Behörden kamen 15 Kinder aus der Ortschaft San Martin wieder frei. (AFP/AP/jW)
Nach ersten Verhandlungen mit den örtlichen Behörden kamen 15 Kinder aus der Ortschaft San Martin wieder frei. (AFP/AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland