Zum Inhalt der Seite

UN-Truppen sollen aus Kongo abziehen

New York. Nach mehr als einem Jahrzehnt blutiger Konflikte hat sich die Lage in der Demokratischen Republik Kongo nach einem Bericht von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon deutlich beruhigt. Der kongolesische Präsident Laurent Kabila habe ihn daher um einen Zeitplan für eine schrittweise Verringerung der UN-Truppen gebeten, sagte Ban am Dienstag in New York. Zur Zeit sind nahezu 19800 UN-Soldaten in dem afrikanischen Land stationiert. Obwohl die Lage im Osten noch relativ instabil ist, sagte Ban, der Kongo sei nun weitgehend ein Land im Frieden und bereit für die nächste Phase des Wiederaufbaus.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!