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05.12.2009
- → Aktion
Rosa-Luxemburg-Konferenz
Wer nicht alles ändert, ändert gar nichts
Von Mercedes Sosa stammt diese Liedzeile, die das Motto der 15.
Rosa-Luxemburg-Konferenz sein wird. Die Veranstaltung findet am 9.
Januar 2010 im ganzen Haus der Urania in Berlin statt. Mittlerweile
liegen viele Zusagen der geladenen Gäste vor. Aus der
Hauptstadt von Honduras wird uns zum Beispiel Silvia Ayala
besuchen. Sie ist Parlamentsabgeordnete der Linkspartei UD und wird
über Putsch und Widerstand im Lande berichten. Der kanadische
Wirtschaftswissenschaftler Michel Chossudovsky, bekannt unter
anderem durch den Bestseller »Global Brutal«, wird die
Folgen von Krise und Krieg für die Ärmsten und
Ansätze für Widerstand skizzieren. Mumia Abu-Jamal,
Journalist und politischer Gefangener, wendet sich aus der
Todeszelle heraus an die Konferenzteilnehmer. Pierre Lévy,
Herausgeber der Monatszeitschrift Bastille – Republique
– Nation, analysiert Erfahrungen gewerkschaftlicher
Kämpfe in Frankreich. Aus Kuba wird Enrique Ubieta, Direktor
der Zeitung La calle del medio und Mitglied im ZK der KP Kubas, zu
den Gästen sprechen.
Das Motto des zweiten Teils der Veranstaltung wird von einer Verszeile von Bertolt Brecht geprägt: »Um uns selber müssen wir uns selber kümmern«, heißt es im Aufbaulied – diesmal geht es um die Arbeit der Gewerkschaften in Deutschland unter den Bedingungen von Krise und Krieg. Sabine Leidig, ehemalige Geschäftsführerin von ATTAC, heute MdB für die Linkspartei, wird mit Achim Bigus, Betriebsrat bei Karmann, und Pierre Lévy aus Paris sowie Christina Kaindl von der Gruppe »soziale Kämpfe« diskutieren. Moderiert wird die Diskussion von Arnold Schölzel, Chefredakteur der jungen Welt.
Und wie in jedem Jahr wird die Konferenz auch für kulturelle Höhepunkte sorgen. Pol Mac Adaim, Liedermacher aus Irland. wird dabei für die leisen Töne sorgen. Die Konferenzteilnehmer mal so richtig aufmischen werden dafür die Berliner IG Blech, eine 17köpfige Brass-Band mit Kuba-Erfahrung, und The Polkes mit Folkpunk. Und wie in jedem Jahr präsentieren sich viele linke Gruppen und Projekte an Infoständen.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Tageszeitung junge Welt, wäre aber nicht durchführbar ohne die Unterstützung zahlreicher Gruppen. Wie das Programm ist auch hier die Liste noch nicht komplett. In der kommenden Woche werden Plakate, Flyer und Internetbanner und Anzeigenvorlagen zur Verfügung stehen. Ab sofort können Karten im Vorverkauf bestellt werden. Aktuelle Informationen sind über www.rosa-luxemburg-konferenz.de zu finden.
Das Motto des zweiten Teils der Veranstaltung wird von einer Verszeile von Bertolt Brecht geprägt: »Um uns selber müssen wir uns selber kümmern«, heißt es im Aufbaulied – diesmal geht es um die Arbeit der Gewerkschaften in Deutschland unter den Bedingungen von Krise und Krieg. Sabine Leidig, ehemalige Geschäftsführerin von ATTAC, heute MdB für die Linkspartei, wird mit Achim Bigus, Betriebsrat bei Karmann, und Pierre Lévy aus Paris sowie Christina Kaindl von der Gruppe »soziale Kämpfe« diskutieren. Moderiert wird die Diskussion von Arnold Schölzel, Chefredakteur der jungen Welt.
Und wie in jedem Jahr wird die Konferenz auch für kulturelle Höhepunkte sorgen. Pol Mac Adaim, Liedermacher aus Irland. wird dabei für die leisen Töne sorgen. Die Konferenzteilnehmer mal so richtig aufmischen werden dafür die Berliner IG Blech, eine 17köpfige Brass-Band mit Kuba-Erfahrung, und The Polkes mit Folkpunk. Und wie in jedem Jahr präsentieren sich viele linke Gruppen und Projekte an Infoständen.
Die Veranstaltung wird organisiert von der Tageszeitung junge Welt, wäre aber nicht durchführbar ohne die Unterstützung zahlreicher Gruppen. Wie das Programm ist auch hier die Liste noch nicht komplett. In der kommenden Woche werden Plakate, Flyer und Internetbanner und Anzeigenvorlagen zur Verfügung stehen. Ab sofort können Karten im Vorverkauf bestellt werden. Aktuelle Informationen sind über www.rosa-luxemburg-konferenz.de zu finden.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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