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Bombe vor ­Polizeidirektion

Belfast. Der Fund einer 180-Kilogramm-Autobombe vor einem Polizeigebäude in Belfast und Schießereien an der Grenze zwischen Nordirland und Irland haben neue Sorgen um den Friedensprozeß geweckt. Unbekannte steuerten in der Nacht zum Sonntag das mit dem Sprengstoff beladene Auto durch eine Absperrung vor der obersten Polizeidirektion in Belfast. Das Auto ging bei dem Angriff in Flammen auf, die Insassen flüchteten. In dem nordirischen Grenzdorf Garrison feuerten Angreifer in der Nacht Schüsse auf Polizisten ab. Drei Verdächtige wurden festgenommen, verletzt wurde niemand. Zuletzt waren im März bei zwei Anschlägen zwei britische Soldaten und ein Polizist getötet worden. Zu den Taten bekannten sich Splittergruppen der Untergrundorganisation Irische Republikanische Armee (IRA). (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.11.2009, Seite 2, Ausland

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