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Zwei-Grad-Grenze

Das angestrebte Maximum von zwei Grad schützt nicht vor unkalkulierbaren Folgen der Erderwärmung, warnten Forscher am Anfang der Woche auf der Konferenz »The Changing Earth - Klima im System Erde« in Berlin. »Die Fokussierung auf die Zwei-Grad-Grenze kann eine falsche Sicherheit vorgaukeln, denn tatsächlich mögen bereits niedrigere Temperaturen oder Tipping-Points (deutsch: Kipppunkte) wichtiger sein«, erklärte Karin Lochte vom Alfred-Wegener-Institut. Ihr Kollege Hans-Wolfgang Hubberten wies auf einen beispielhaften Risikofaktor hin: die vermehrte Freisetzung von Methan aus tauenden Permafrostböden. Er stützte seine Ausführungen auf Forschungen im Norden Rußlands und Kanadas. Methan wirkt als Treibhausgas demnach 20- bis 30mal stärker als Kohlendioxid.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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