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Teheran schickt Antwort an Atomenergiebehörde

Wien/Teheran. Die iranische Regierung hat am Donnerstag ihre Antwort auf die jüngste internationale Initiative im Atomstreit übermittelt. Der Generalsekretär der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed ElBaradei, werde nun weitere Gespräche mit Teheran führen, teilte die in Wien ansässige UN-Organisation mit, ohne Einzelheiten der Antwort aus Tehe­ran zu nennen. Die IAEA sprach aber von der »Hoffnung, daß bald eine Vereinbarung erzielt werden kann«. Der Kompromißvorschlag sieht vor, daß der Iran rund 70 Prozent seines niedrig angereicherten Urans ins Ausland verschiffen soll - vornehmlich nach Rußland. Dort könnte es dann zu Brennstäben für Kernkraftwerke aufbereitet werden. Iranischen Medien zufolge wollte die Regierung dem Angebot im Prinzip zustimmen, forderte aber mehrere Änderungen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2009, Seite 2, Ausland

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