Zum Inhalt der Seite

Zu Anschlag in Bagdad bekannt

Bagdad. Zwei Tage nach dem verheerenden Doppelanschlag in Bagdad hat sich die Gruppe »Islamischer Staat des Iraks« zu der Bluttat bekannt. Die Organisation gilt als irakischer Ableger von Al-Qaida. In einer im Internet veröffentlichen Erklärung hieß es, die beiden »Märtyrer« hätten »die Schlupflöcher der Ungläubigen« angegriffen. Dabei habe man ganz bewußt »das als Justizministerium bezeichnete Ministerium für Ungerechtigkeit und Unterdrückung« sowie den Provinzrat ins Visier genommen. Die Gruppe hatte schon die Verantwortung für die Anschläge auf andere irakische Ministerien im August übernommen, bei denen mehr als 100 Menschen ums Leben kamen.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!