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BaFin-Chef gegen Konzentration

Düsseldorf. Der Chef der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin), Jochen Sanio, hat vor der geplanten Konzentration der Bankenkontrolle bei der Bundesbank gewarnt. Die bisherige Arbeitsteilung zwischen BaFin und Bundesbank verlaufe »reibungslos«, sagte Sanio der Wirtschaftswoche. Dies habe sich gerade in der Finanzkrise gezeigt. Es habe einige Situationen gegeben, die das gesamte deutsche Bankensystem gefährdet hätten. »Sie konnten nur entschärft werden, weil zwei deutsche Aufsichtsinstitutionen gemeinsam und mit doppelter Kraft auf die Betroffenen eingewirkt haben«, so der BaFin-Chef weiter. Für die Bundesbank würde die von der neuen Bundesregierung geplante Neuverteilung der Kompetenzen bedeuten, daß sie ihre Unabhängigkeit verlöre und sich politischer Kontrolle unterstellen müßte. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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