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Arbeitsagentur tief im Minus

Wiesbaden. Die Bundesagentur für Arbeit hat in der ersten Hälfte 2009 ein Defizit von zehn Milliarden Euro »erwirtschaftet«. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Demnach sind die Einnahmen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 30,6 Prozent eingebrochen. Ein Grund ist nach Angaben der Statistiker die Senkung des Beitragssatzes zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung von 3,3 auf 2,8 Prozent seit 1. Januar 2009. Gleichzeitig seien die Ausgaben der Arbeitsagentur im Vergleich zur 1. Jahreshälfte 2008 um 19,2 Prozent gestiegen. Ursache hierfür seien die Leistungssteigerungen für Kurzarbeit auf 1,2 Milliarden Euro und die höheren Ausgaben für das Arbeitslosengeld. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2009, Seite 5, Inland

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