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Druck auf Sarrazin nimmt zu

Frankfurt/Main. Nach seinen umstrittenen Äußerungen in einem Interview nimmt der Druck auf Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin (SPD) weiter zu. Da der ehemalige Berliner Finanzsenator dem Ansehen der Notenbank »erheblichen Schaden zugefügt« habe, sei er als Vorstandsmitglied nicht mehr tragbar, teilte die Bundesbankgewerkschaft am Sonntag in Frankfurt am Main mit. Daher unterstütze sie Bundesbankpräsident Axel Weber, der Sarrazin den Rücktritt nahegelegt hatte.

Sarrazin hatte in einem Interview von »etwa 20 Prozent der Berliner Bevölkerung« gesprochen, die ökonomisch »nicht gebraucht« würden. »Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen habe, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel«.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2009, Seite 5, Inland

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