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Kassen zocken 160 Millionen ab

Hamburg. Der Gesundheitsfonds hat den Krankenkassen laut Spiegel offenbar Millionen Euro für HIV-Infizierte überwiesen, die es gar nicht gibt. Wie das Nachrichtenmagazin vorab berichtet, versah eine unter Augenärzten verbreitete Praxis-Software die Daten vieler Patienten mit einer Codierung, die auf eine HIV-Infektion hinweist. Auf dieser Grundlage hätten die Krankenkassen dann Zuschüsse von etwa 10000 Euro pro Patient und Jahr erhalten. Fachleute der Hanseatischen Krankenkasse (HEK) schätzen die Höhe der Fehlzuweisungen dem Bericht zufolge auf 160 Millionen Euro.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.10.2009, Seite 4, Inland

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