-
05.10.2009
- → Inland
Kassen zocken 160 Millionen ab
Hamburg. Der Gesundheitsfonds hat den Krankenkassen laut Spiegel
offenbar Millionen Euro für HIV-Infizierte überwiesen,
die es gar nicht gibt. Wie das Nachrichtenmagazin vorab berichtet,
versah eine unter Augenärzten verbreitete Praxis-Software die
Daten vieler Patienten mit einer Codierung, die auf eine
HIV-Infektion hinweist. Auf dieser Grundlage hätten die
Krankenkassen dann Zuschüsse von etwa 10000 Euro pro Patient
und Jahr erhalten. Fachleute der Hanseatischen Krankenkasse (HEK)
schätzen die Höhe der Fehlzuweisungen dem Bericht zufolge
auf 160 Millionen Euro.(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
