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G 20: Merkel meldet Erfolg aus Pittsburgh

Pittsburgh. Die Staats- und Regierungschefs der G-20-Staaten haben sich angeblich auf strengere Regeln zur Begrenzung von Manager-Boni geeinigt. Unmittelbar vor den Bundestagswahlen meldeten Bundeskanzlerin und Finanzminister Erfolge auf internationaler Ebene. Angela Merkel (CDU) sagte vor den abschließenden Verhandlungen am Freitag beim Weltfinanzgipfel in Pittsburgh, für die Vergütung von Bankern würden gemeinsame Maßstäbe entwickelt. Mit »Druck und Nachdruck« habe Deutschland deutlich konkretere Regelungen zur Finanzmarktregulierung durchsetzen können, als vor dem Treffen erwartet wurde. Die Endberatungen seien auf einem »erfolgreichen Weg«, hieß es.

Wie am Freitag aus Kreisen der deutschen Delegation verlautete, sollen demnach Aufsichtsbehörden bei überzogenen Bonuszahlungen an Manager korrigierend eingreifen können, indem sie zusätzliche Eigenkapitalanforderungen stellen.
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Damit nicht genug: Die Staatengruppe G 20 scheint sich stark genug zu fühlen, dem Rest der Welt ihren Willen aufzuzwingen; sie will sich zudem zu einer selbsternannten Dauereinrichtung machen. Angestrebt werde eine Art »ökonomische Regierung der Welt«, sagte Merkel. Grundlage dafür werde die Charta für nachhaltiges Wirtschaften sein. Zugleich werde der Internationale Währungsfonds (IWF) reformiert und die Position der Schwellenländer gestärkt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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