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Preiskrise

Nach der Bekanntgabe der Shortlist zum Deutschen Buchpreis hat die Literaturkritikerin Sigrid Löffler grundsätzliche Kritik an dem mit 25000 Euro dotierten Preis geäußert. Es werde nicht der beste deutschsprachige Roman des Jahres ausgezeichnet, sondern der bestverkäufliche, sagte Löffler im Deutschlandradio Kultur. Die Auslober wollten »einen dem Publikumsgeschmack entgegenkommenden, leicht lesbaren, gehobenen Unterhaltungsroman«. Nach Ansicht Löfflers ist der Deutsche Buchpreis ein »Marktsortierungsinstrument«, bei dem es vor allem um die Beeinflussung der Buchhändler gehe. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.09.2009, Seite 12, Feuilleton

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