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Poker um Karstadt geht weiter

Hamburg. Die rund 28000 Beschäftigten der Karstadt-Kaufhäuser sollen nach dem Willen des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg stärker »leistungsbezogen« bezahlt werden. Demnach sollen sie bis zu 20 Prozent mehr verdienen können, wenn ihr Haus oder ihre Abteilung höhere Umsätze als vergleichbare Einheiten erwirtschaften, berichtet Der Spiegel. Zugleich halte er weitere Gehaltseinbußen für vertretbar. Damit reagiere Görg auf die aus seiner Sicht wenig konstruktive Haltung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die hatte für Einschnitte beim Gehalt unter anderem Arbeitsplatzsicherheit und einen detaillierten Einblick in das Konzept möglicher Investoren gefordert. Am Dienstag war das Insolvenzverfahren für den Essener Handelskonzern Arcandor eröffnet worden. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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