Poker um Karstadt geht weiter
Hamburg. Die rund 28000 Beschäftigten der
Karstadt-Kaufhäuser sollen nach dem Willen des
Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg stärker
»leistungsbezogen« bezahlt werden. Demnach sollen sie
bis zu 20 Prozent mehr verdienen können, wenn ihr Haus oder
ihre Abteilung höhere Umsätze als vergleichbare Einheiten
erwirtschaften, berichtet Der Spiegel. Zugleich halte er weitere
Gehaltseinbußen für vertretbar. Damit reagiere Görg
auf die aus seiner Sicht wenig konstruktive Haltung der
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die hatte für Einschnitte
beim Gehalt unter anderem Arbeitsplatzsicherheit und einen
detaillierten Einblick in das Konzept möglicher Investoren
gefordert. Am Dienstag war das Insolvenzverfahren für den
Essener Handelskonzern Arcandor eröffnet worden. (ddp/jW)
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