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Iran: Keine Fälle von Vergewaltigung

Teheran. Der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani ist Vorwürfen, Regierungskritiker seien in Haft vergewaltigt worden, entgegengetreten. Die Anschuldigungen der Opposition seien »eine Lüge«, sagte der Politiker am Mittwoch vor dem Parlament in Teheran. Ein mit der Prüfung der Vorwürfe beauftragter Sonderausschuß habe in den in Frage kommenden Haftanstalten Ewin und Kahrisak keinerlei Vergewaltigungsfälle festgestellt, so Laridschani weiter. Mehdi Karrubi, einer der unterlegenen Präsidentschaftskandidaten, hatte Ende Juli in einem Brief an den Vorsitzenden des Expertenrates, Expräsident Akbar Haschemi Rafsandschani, schwere Mißhandlungen von Oppostionellen angeprangert. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2009, Seite 6, Ausland

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