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Ex-Siemens-Manager wird ausgeliefert

München. Der ehemalige Chef von Siemens in Griechenland, Michael Christoforakos, kann in das südosteuropäische Land ausgeliefert werden. Wie das Oberlandesgericht München am Mittwoch mitteilte, ist die Auslieferung an die griechischen Behörden zur Strafverfolgung zulässig. Der zuständige Senat habe dies bereits am Montag entschieden. Christoforakos war Mitte Mai aus Griechenland geflohen und im Juni in Oberbayern festgenommen worden. Die Auslieferung sei zulässig für die im Europäischen Haftbefehl aufgeführten Straftaten, die nach dem 18. April 2003 begangen wurden. Der Auslieferungshaftbefehl wird den Angaben zufolge aufrecht erhalten, es wurde Haftfortdauer angeordnet. Ihm wird vorgeworfen, als Leiter von Siemens Griechenland von 1996 bis 2007 Mitarbeiter der griechischen Telefongesellschaft OTE bestochen zu haben, um Aufträge zu erlangen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2009, Seite 5, Inland

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