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08.08.2009
- → Aktion
Zündende Ideen
Für Terrorfahnder ist die junge Welt Pflichtlektüre
Foto: AP
Zerstörte NATO-Fahrzeuge bei Peschawar (Pakistan)
Was CIA, Mossad, Bundesnachrichtendienst und russischer FSB nicht
vermögen – dieses Blatt deckt regelmäßig
terroristische Netzwerke auf. Dabei geht es nicht um Leute, die
anderen das Familienauto abfackeln, um einen zweifelhaften Beitrag
zur Bewußtseinsbildung gegen die Gentrifizierung unserer
Städte zu leisten. Auch nicht darum, daß unsere
Berichterstattung keinen Bogen um Untergrundgruppen macht, die es
auf verlorenem Posten weiter krachen lassen. Die junge Welt
kümmert sich um die ganz großen Fische: die Täter
an den Schreibtischen der Macht und die Befehlshaber in der
Etappe.
Diese Zeitung ringt um einen marxistischen und humanistischen Standpunkt. Das bedeutet Analyse, die Frage nach Interessen und die Befragung der Geschichte. Wir werben beharrlich dafür, daß politische Konflikte auch politisch gelöst werden. Wir setzen auf zündende Ideen.
Daß uns selbst Terroristen noch nicht ausgelöscht haben, ja, daß es Sie und uns überhaupt noch gibt, ist ein echter Glücksfall. Denn die Menschheit – zunächst für die Keule konzipiert – ist in das Zeitalter des Atoms und der Massenvernichtungswaffen eingetreten. Oft genug fehlte nur wenig, um unsere Selbstauslöschung in Gang zu setzen.
Seit Hiroschima und Nagasaki ist es offenbar, daß Nuklearwaffen eine ultimative Terrorwaffe sind. Jeder Einsatz, gleichgültig, ob Erst- oder Vergeltungsschlag, ist unmoralisch und verbrecherisch. In der jungen Welt kann man auch nachlesen, wie zivile und militärische Nutzung der Nuklearenergie stets Hand in Hand gehen und wer davon profitiert. Wir entlarven die Doppelmoral, welche den Wettlauf um die Bombe in Gang hält: nukleare »Teilhabe« oder atomarer Schutzschirm für die Alliierten des Imperiums, die Mißachtung von Völkerrecht und Selbstbestimmung für jene, die nicht spuren wollen.
Terrorist muß kein lebenslanges Schicksal sein. Mancher Schurke, vor allem, wenn er als Elder statesman seinem Schöpfer bald gegenüberzutreten hat, wird noch zum Paulus. Selbst Henry Kissinger und George Shultz setzen sich nun wie die junge Welt für eine atomwaffenfreie Welt ein. Um aktive kalte und heiße Krieger rechtzeitig zu identifizieren, um unseren Antiterrorkampf zu fördern, abonnieren Sie am besten diese Zeitung.
jW-Prozeßkostenfonds Kontoinhaber: Verlag 8. Mai GmbH, Postbank, BLZ: 100 100 10, Kontonummer: 69 56 82 100, Stichwort: Prozeßkosten
Diese Zeitung ringt um einen marxistischen und humanistischen Standpunkt. Das bedeutet Analyse, die Frage nach Interessen und die Befragung der Geschichte. Wir werben beharrlich dafür, daß politische Konflikte auch politisch gelöst werden. Wir setzen auf zündende Ideen.
Daß uns selbst Terroristen noch nicht ausgelöscht haben, ja, daß es Sie und uns überhaupt noch gibt, ist ein echter Glücksfall. Denn die Menschheit – zunächst für die Keule konzipiert – ist in das Zeitalter des Atoms und der Massenvernichtungswaffen eingetreten. Oft genug fehlte nur wenig, um unsere Selbstauslöschung in Gang zu setzen.
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Seit Hiroschima und Nagasaki ist es offenbar, daß Nuklearwaffen eine ultimative Terrorwaffe sind. Jeder Einsatz, gleichgültig, ob Erst- oder Vergeltungsschlag, ist unmoralisch und verbrecherisch. In der jungen Welt kann man auch nachlesen, wie zivile und militärische Nutzung der Nuklearenergie stets Hand in Hand gehen und wer davon profitiert. Wir entlarven die Doppelmoral, welche den Wettlauf um die Bombe in Gang hält: nukleare »Teilhabe« oder atomarer Schutzschirm für die Alliierten des Imperiums, die Mißachtung von Völkerrecht und Selbstbestimmung für jene, die nicht spuren wollen.
Terrorist muß kein lebenslanges Schicksal sein. Mancher Schurke, vor allem, wenn er als Elder statesman seinem Schöpfer bald gegenüberzutreten hat, wird noch zum Paulus. Selbst Henry Kissinger und George Shultz setzen sich nun wie die junge Welt für eine atomwaffenfreie Welt ein. Um aktive kalte und heiße Krieger rechtzeitig zu identifizieren, um unseren Antiterrorkampf zu fördern, abonnieren Sie am besten diese Zeitung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
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Peter Steiniger
