Zum Inhalt der Seite

Obama: Rede gegen Rassendiskriminierung

New York. Anläßlich des hundertjährigen Bestehens der Bürgerrechtsorganisation NAACP hat US-Präsident Barack Obama eine neue Einstellung zur Überwindung der Rassendiskriminierung im Land angemahnt. Bei seiner Rede in New York lobte Obama zwar die Errungenschaften der Bewegung für die Rechte der afro-amerikanischen Bevölkerung. Trotzdem seien Schwarze nach wie vor benachteiligt, und es gebe noch immer »viele Barrieren«. Schwarze US-Bürger erkrankten häufiger als weiße an schweren Krankheiten, hätten aber seltener eine Krankenversicherung. Die Wahrscheinlichkeit, ins Gefängnis zu kommen, sei für junge Schwarze fünfmal höher als für junge Weiße. Der US-Präsident forderte eine »neue Einstellung« seiner Landsleute. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2009, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!