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Die Polizei von Los Angeles soll nun nach dem unerwarteten Tod Michael Jacksons wegen Mordes ermitteln. Das wird zumindest in verschiedenen US-Internetmedien behauptet. Angeblich deutet die Beweislage darauf hin, daß das Anästhetikum Propofol die Hauptursache von Jacksons Tod war. Es wurde ihm von seinem Leibarzt Conrad Murray verabreicht. Dessen Anwälte erklärten jedoch, ihr Mandant sei von allen Vorwürfen entlastet worden.

Hierzu paßt eine Episode, die Jacksons Bruder Tito gegenüber dem Daily Mirror zum besten gab. Beunruhigt von Berichten über die Abhängigkeit seines Bruders von verschreibungspflichtigen Medikamenten habe er den Sänger gemeinsam mit seinen Geschwistern Janet, Rebbie, La Toya, Jackie und Randy in dessen Neverland-Ranch hineingestürmt und hätten Michael zur Rede gestellt. »Einige von uns haben geweint.« Michael habe ihnen jedoch versichert, daß die Berichte über seine Medikamentenabhängigkeit unwahr seien. Im Daily Mirror wird keine Angabe zu dem Zeitpunkt der Unterredung gemacht. Weitere Gesprächsversuche seien vom Sicherheitsteam des Sängers verhindert worden, sagte Tito Jackson. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2009, Seite 13, Feuilleton

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