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Streit um »Gorleben-Papiere«

Hannover. Um die Veröffentlichung der sogenannten Gorleben-Papiere gibt es weiter Streit. Die SPD-Fraktion im niedersächsischen Landtag bekräftigte am Montag ihre Forderung nach einer vorbehaltlosen Offenlegung aller fraglichen Dokumente. Dabei handelt es sich vor allem um Kabinettsprotokolle aus den 70er Jahren, als sich die Landesregierung unter dem damaligen CDU-Ministerpräsidenten Ernst Albrecht auf Gorleben als möglichen Standort eines Endlagers für hoch radioaktiven Atommüll festlegte. Daß Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) weiter auf der Position beharrt, Teile der Gorleben-Akten als vertraulich zu kennzeichnen, ist angesichts der aktuellen Diskussion um Atomenergie und Endlager nicht nachvollziehbar«, sagte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Petra Emmerich-Kopatsch. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2009, Seite 4, Inland

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