-
14.07.2009
- → Kapital & Arbeit
Agroenergie treibt Lebensmittelpreise
München. Die UN-Organisation für Landwirtschaft und
Ernährung (FAO) warnt vor einem neuen Konflikt zwischen der
Produktion von Lebensmitteln und der von Agroenergie. »Die
Konkurrenz verschärft sich wieder deutlich«, sagte der
beigeordnete FAO-Generaldirektor Alexander Müller der
Süddeutschen Zeitung vom Montag. Getrieben von dem seit
Jahresbeginn wieder stark gestiegenen Ölpreis würden
wieder mehr landwirtschaftliche Flächen zum Anbau von Pflanzen
genutzt, aus denen Agrotreibstoffe hergestellt werden, sagte
Müller. Die Lebensmittel würden sich deshalb schon wieder
verteuern. Der Preisanstieg falle um so deutlicher aus, weil die zu
Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise gesunkenen Weltmarktpreise
nicht bei den Ärmsten angekommen seien, sagte Müller der
Zeitung. Im vergangenen Jahr hatte es unter anderem in Haiti,
Kamerun und Ägypten Proteste und Unruhen wegen hoher
Lebensmittelpreise gegeben.(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
