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Regierungskrise in Simbabwe
Harare. Die Regierung der nationalen Einheit in Simbabwe befindet
sich nach vier Monaten bereits in einer schweren Krise: Die
frühere Oppositionspartei, die Bewegung für
Demokratischen Wandel (MDC) von Ministerpräsident Morgan
Tsvangirai, erwägt, das Bündnis mit Präsident Robert
Mugabe aufzukündigen. Zunächst würden die
Kabinettssitzungen boykottiert, erklärte die stellvertretende
Ministerpräsidentin Thokozani Khupe (MDC) am Montag. Mugabe
habe die MDC immer noch nicht als gleichwertigen Partner
akzeptiert. Es sei daher das Recht der Partei, einen Austritt zu
erwägen, sagte Khupe.
Auslöser des jüngsten Streits war, daß Mugabe, der in dem Land seit rund drei Jahrzehnten an der Macht ist, eine für Montag angesetzte wöchentliche Kabinettssitzung kurzfristig verschieben ließ, ohne den Koalitionspartner vorher zu konsultieren.
(AP/jW)
Auslöser des jüngsten Streits war, daß Mugabe, der in dem Land seit rund drei Jahrzehnten an der Macht ist, eine für Montag angesetzte wöchentliche Kabinettssitzung kurzfristig verschieben ließ, ohne den Koalitionspartner vorher zu konsultieren.
(AP/jW)
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