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G8: Gewalt in Iran beenden

Triest. Die Außenminister der G-8-Staaten haben bei ihrem Treffen in Italien ein sofortiges Ende der Gewalt im Iran verlangt. In einer gemeinsamen Erklärung zeigten sie sich am Freitag solidarisch mit den friedlichen Demonstranten in Teheran und riefen die iranische Staatsführung zur Beachtung der Menschenrechte auf, namentlich des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Die Regierung müsse garantieren, daß der Wille des iranischen Volkes im Wahlprozeß zum Ausdruck kommt. Der Moskauer Außenminister Sergej Lawrow sagte bei dem Treffen in Triest, Rußland sei äußerst besorgt wegen der Anwendung von Gewalt im Iran und des Todes friedlicher Demonstranten. Zugleich lehnte er aber eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans ab. Zum Atomstreit mit Teheran erklärten die G-8-Außenminister, die Tür für einen Dialog müsse geöffnet bleiben. Sie äußerten sich tief besorgt über die Gefahr einer Weiterverbreitung von Atomwaffen.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2009, Seite 7, Ausland

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