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17.06.2009
- → Ratgeber
Kostenlose Infos zu chemischen Stoffen
Seit dem 28. Mai kann sich jeder im Internet schnell über
möglicherweise gefährliche chemische Stoffe informieren.
Der 1995 eingerichtete »Gemeinsame Stoffdatenpool
Bund/Länder« (GSBL) ist unter gsbl.de über das
Internet für jedermann zugänglich. Die Datenbank
enthält Informationen über rund 400000 chemische Stoffe
und gibt Auskunft über deren physikalische, chemische oder
toxikologische Eigenschaften, über ihr Verhalten in der Umwelt
oder über mögliche Sicherheitsmaßnahmen für
Rettungskräfte.
Die europaweit einmalige gemeinsame Internetplattform von Bund und Ländern wurde in Magdeburg freigeschaltet. Ob eine Substanz giftig ist, hängt von ihrer Konzentration ebenso wie vom Zeitfaktor ab. Selbst Kochsalz oder Vitamin C können in stark überhöhter Konzentration giftig und sogar tödlich wirken. Feuerwehr oder Polizei können bei Unfällen von Gefahrguttransportern, der Freisetzung von Schadstoffen, bei Bränden oder Störfällen schnell auf die Daten zugreifen. Auch für Gewerbetreibende oder Verbraucher ist das Internetangebot kostenlos zugänglich.
Die Stoffdatenbank wurde vom Umweltbundesamt und dem Land Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit sieben weiteren Bundesländern zusammengestellt. Sie wird ständig weiter gepflegt, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten.(AP/jW)
Die europaweit einmalige gemeinsame Internetplattform von Bund und Ländern wurde in Magdeburg freigeschaltet. Ob eine Substanz giftig ist, hängt von ihrer Konzentration ebenso wie vom Zeitfaktor ab. Selbst Kochsalz oder Vitamin C können in stark überhöhter Konzentration giftig und sogar tödlich wirken. Feuerwehr oder Polizei können bei Unfällen von Gefahrguttransportern, der Freisetzung von Schadstoffen, bei Bränden oder Störfällen schnell auf die Daten zugreifen. Auch für Gewerbetreibende oder Verbraucher ist das Internetangebot kostenlos zugänglich.
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Die Stoffdatenbank wurde vom Umweltbundesamt und dem Land Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit sieben weiteren Bundesländern zusammengestellt. Sie wird ständig weiter gepflegt, um sie auf dem aktuellen Stand zu halten.(AP/jW)
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