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Bundeswehrverband will NPD-Chef loswerden

Berlin. Der Bundeswehrverband will den wegen Volksverhetzung verurteilten NPD-Chef Udo Voigt loswerden. Die Organisation plant, den 57jährigen Reservehauptmann am 18. Juni auf ihrer Vorstandssitzung formell auszuschließen. Bisher habe es keine satzungsgemäße Handhabe gegen den Neonazi gegeben, erklärte ein Sprecher des Verbandes am Mittwoch. Durch die Verurteilung im April habe sich das geändert. Auch das Verteidigungsministerium hat inzwischen ein Disziplinarverfahren gegen Voigt eingeleitet.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2009, Seite 2, Inland

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