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Afghanistan: Giftgasanschlag auf Mädchenschule

Mahmud Raki. In einem neuen Fall mutmaßlicher Giftgasanschläge auf Mädchenschulen in Afghanistan sind am Dienstag fast hundert Mädchen verletzt worden. Insgesamt 98 Schülerinnen und mehrere Lehrer seien mit Bewußtseinsstörungen, Schwächeanfällen, Erbrechen und Kopfschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden, berichtete Klinikchef Ahmed Chalid Anajat aus der Kleinstadt Mahmud Raki, etwa 70 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kabul. Die Mädchen hätten Gas eingeatmet. Ein Arzt berichtete, in der Schule sei offenbar über Nacht Gas verströmt worden. Die Taliban würden dafür verantwortlich gemacht.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.05.2009, Seite 2, Ausland

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