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20.04.2009
- → Kapital & Arbeit
Bahn will nicht gespitzelt haben
Berlin. Die Deutsche Bahn hat neuerliche Berichte über
Einzelheiten der Datenaffäre kritisiert und teilweise
zurückgewiesen. Es habe »nie eine Überwachung oder
Ausspähungen von Journalisten oder Politikern und auch nicht
von deren Mitarbeitern gegeben«, teilte der Konzern am
Sonntag in Berlin mit. Nur in konkreten Verdachtsfällen auf
Straftaten, darunter die illegale Weitergabe von
Unternehmensinformationen, sei gezielt gegen Mitarbeiter ermittelt
und dabei auch der Inhalt von Festplatten gespeichert worden. Der
Tagesspiegel am Sonntag berichtet dagegen, daß es Hinweise
gebe, dass die Bahn auch den E-Mail-Verkehr eines Referenten des
verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion im Bundestag, Uwe
Beckmeyer, jahrelang überwacht hat.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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