Zum Inhalt der Seite

Philippinen: Entführer wollen Geisel töten

Manila. Die Entführer von drei IKRK-Mitarbeitern auf den Philippinen haben nach erfolglosen Verhandlungen die Enthauptung einer ihrer Geiseln angekündigt. Sollten sich die Streitkräfte auf der Insel Jolo nicht zurückziehen, werde einer der Verschleppten am Dienstag getötet, erklärten die Abu-Sayyaf-Rebellen am Montag. Der philippinische Innenminister Ronaldo Puno sagte, nach der Weigerung der Entführer, einen Teilabzug der Truppen zu akzeptieren, gebe es kaum mehr Spielraum für eine Verhandlungslösung. Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, appellierte am Montag erneut an die Rebellen, die Geiseln zu verschonen. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!