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21.03.2009
- → Inland
Transnet fordert Ausschreibungsstopp
Berlin. Die Bahn-Gewerkschaft Transnet fordert die Aufhebung der
Ausschreibung im Schienennahverkehr in Berlin-Brandenburg. Ein
Stopp würde die Möglichkeit eröffnen, »alle
Probleme sachorientiert zu diskutieren und zu
lösen«, sagte Transnet-Vorstand Reiner Bieck am Freitag
in Berlin. Die Gewerkschaft fordert die Aufnahme von Lohn- und
Sozialkriterien in die Ausschreibung. Das wäre dank einer
neuen EU-Verordnung möglich, die im Dezember in Kraft tritt.
Damit könne im Falle eines Betreiberwechsels auch ein
gesicherter Personalübergang vorgegeben werden. »Es kann
nicht sein, daß in Ausschreibungen die Länge und Breite
der Sitze geregelt und andererseits kein Wort über
Qualifikation und Bezahlung der Beschäftigen verloren
wird«, so Bieck. In Berlin und Brandenburg wurde der Betrieb
für 23 Millionen Transportkilometer neu ausgeschrieben,
darunter die lukrativen Regionalexpreßlinien.(ddp/jW)
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