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Transnet fordert Ausschreibungsstopp

Berlin. Die Bahn-Gewerkschaft Transnet fordert die Aufhebung der Ausschreibung im Schienennahverkehr in Berlin-Brandenburg. Ein Stopp würde die Möglichkeit eröffnen, »alle Probleme sach­orien­tiert zu diskutieren und zu lösen«, sagte Transnet-Vorstand Reiner Bieck am Freitag in Berlin. Die Gewerkschaft fordert die Aufnahme von Lohn- und Sozialkriterien in die Ausschreibung. Das wäre dank einer neuen EU-Verordnung möglich, die im Dezember in Kraft tritt. Damit könne im Falle eines Betreiberwechsels auch ein gesicherter Personalübergang vorgegeben werden. »Es kann nicht sein, daß in Ausschreibungen die Länge und Breite der Sitze geregelt und andererseits kein Wort über Qualifikation und Bezahlung der Beschäftigen verloren wird«, so Bieck. In Berlin und Brandenburg wurde der Betrieb für 23 Millionen Transportkilometer neu ausgeschrieben, darunter die lukrativen Regionalexpreßlinien.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2009, Seite 1, Inland

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