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2300mal »Hartz-IV« für Spitzenmanager

Frankfurt/Main. Die Top-Verdiener der deutschen Wirtschaft sitzen laut einer Recherche der Welt am Sonntag in diesem Jahr im Siemens-Vorstand. Dessen Mitglieder kassieren im Schnitt 4,11 Millionen Euro, wobei der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher mit 9,84 Millionen Euro auf mehr als das Doppelte kommt. Sein Verdienst beträgt somit das etwa 2300fache des Jahreseinkommens eines Hartz-IV-Betroffenen.

Der am zweitbesten bezahlte Manager ist dem Bericht zufolge RWE-Chef Jürgen Großmann (7,08 Millionen), gefolgt von VW-Chef Martin Winterkorn (6,14 Millionen). Die Bezüge des Daimler-Chefs Dieter Zetsche hätten sich gegenüber dem Vorjahr allerdings von 10,19 auf 5,04 Millionen Euro halbiert.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.03.2009, Seite 1, Inland

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