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Steinbach macht neuen Ärger

Frankfurt/Main. Wenige Tage nach ihrem Verzicht ist die Diskussion über einen Einzug von Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach in den Stiftungsrat des Zentrums »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« neu entbrannt. Die CDU-Politikerin schloß am Samstag in einem Rundfunkinterview von HR-Info einen späteren Einzug in das Gremium doch nicht aus. Sie wisse noch nicht, wie lange der Platz frei bleiben werde, »drei Wochen, drei Monate, drei Jahre – das werden wir sehen«. Darauf reagierte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit scharfer Kritik und kündigte an, die SPD werde ihre Entsendung auch künftig nicht mittragen.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2009, Seite 5, Inland

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