Zum Inhalt der Seite

Lauge in Atommüll eingesickert

Bremen. Nach Berichten über Laugenzuflüsse in den Salzstock Gorleben verlangt der Umweltausschuß des niedersächsischen Landtags vollständige Aufklärung über die Vorfälle. Obwohl das Bergwerk stets als trocken bezeichnet werde, seien dort mindestens 160000 Liter Lauge zugeflossen, sagte der Ausschußvorsitzende und Grünen-Fraktionschef, Stefan Wenzel, in der Wochenendausgabe des in Bremen erscheinenden Weser Kurier. Sein Ausschuß fordere jetzt eine vollständige Liste und Analyse aller Laugenzuflüsse seit Beginn der Erkundung des Salzstocks.(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!