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Metaller warnt vor »sozialen Unruhen«

Essen. Bei Thyssen-Krupp Stahl soll der geplante Stellenabbau offenbar ohne Kündigungen vollzogen werden. Das sagte IG-Metall-Vize Detlef Wetzel nach einer außerordentlichen Sitzung des TKS-Aufsichtsrats am späten Donnerstag abend, berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom Freitag. »Betriebsbedingte Kündigungen sind kein Thema mehr«, erklärte der Metaller. Wetzel kritisierte, der Stellenabbau diene »ausschließlich der Gewinnsicherung«.

Thyssen-Krupp Stahl sei »ein mahnendes Beispiel, wie man es nicht machen sollte«. »Es kann nicht sein, daß nun mit Arbeitsplatzabbau das Gewinnziel von Thyssen-Krupp erreicht werden soll«, fügte der Gewerkschaftsvize hinzu. »Wenn so etwas häufiger vorkommt, werden wir in dieser Republik soziale Unruhen erleben.« (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.02.2009, Seite 1, Inland

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